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V2.0.00b
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T-Online |
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Guidelines (Richtlinien) zur Nutzung des
Usenets
| Änderung: |
Zweimal "T-Online-Team" mit "T-Home-Team" ersetzt |
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Einmal "T-Online" ersetzt |
Inhalt:
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(0)
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(1)
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(a) (dringend empfohlen) |
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(b)
(verbindlich) |
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(2)
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(verbindlich) |
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(3)
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(verbindlich) |
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(4)
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(empfohlen) |
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(5)
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(verbindlich) |
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(verbindlich) |
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(9)
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(verbindlich) |
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(verbindlich) |
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(11)
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(dringend
empfohlen) |
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(12)
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(empfohlen) |
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(13)
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(empfohlen) |
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(14)
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(15)
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Das Usenet mit seinen Tausenden von Diskussionsgruppen wird weltweit verteilt
und dient dem Informationsaustausch und sicher auch der Unterhaltung der
Teilnehmer. In einem Medium, in dem jeder an alle schreibt, ist sinnvoll
und nötig, gewisse Regeln aufzustellen, auf dass die Nutzung dieses
Mediums auch für alle erfreulich bleibt. Diese Regeln sind sowohl
technischer als auch sozialer Art.
Die in diesen Diskussionsgruppen gültigen Regeln werden insbesondere
in der Netiquette, die Sie in
<news:de.newusers.infos>
finden, definiert. Diese Netiquette hat eine
lange Entwicklungsgeschichte und wurde von den Nutzern des Usenets selbst
bestimmt. In den T-Online-Gruppen ist zusätzlich die
Charta der T-Online-Gruppen zu beachten, die
übrigens auch von den Teilnehmern selbst formuliert und abgestimmt wurde.
Diese Charta finden Sie in
<news:t-online.info.aktuell>
Neben dem Support in den T-Online-Gruppen ist es auch unsere Aufgabe, ein
klein wenig auf die Einhaltung dieser Regeln zu drängen, dies wird leicht
mit "Online-Polizei" oder gar "Zensur" verwechselt. Bei anderen entsteht
der Eindruck, dass wir Kunden, die sich über irgendein Problem beklagen,
mit formalen Hinweisen "vergraulen" würden. Beides trifft natürlich
nicht zu. Aber ein Support in diesem Medium "News" ist etwas grundsätzlich
anderes als ein Support direkt zwischen Kunde und Support-Mitarbeiter oder
Support in nicht-interaktiven Medien (z.B. FAQs im WWW).
Hier lesen und antworten eben nicht nur wir - das T-Home-Team - sondern
vielmehr findet in den Gruppen auch ein Support von Kunde zu Kunde statt.
Das gesammelte Wissen aller regelmäßigen Teilnehmer hier könnten
wir gar nicht ersetzen. Und da es sich bei den Nutzern dieser lokalen
Diskussionsgruppen um sehr viele Menschen handelt, gelten hier fast die gleichen
Regeln wie im deutschsprachigen Teil des Usenets.
Wer einen persönlicheren Support seitens T-Onlines wünscht, hat
jedoch die Möglichkeit, sich per eMail, Telefon, Brief oder Fax an unser
Service-Center Technik (Hotline) zu wenden:
| Technische Fragen zu unseren Produkten: |
|
|
|
Bei Fragen, die über die T-Online Produktberatung hinausgehen
(z.B.
Internet Explorer oder Outlook Express), wenden Sie sich bitte
an unser Service-Center Technik Plus: |
|
|
| Servicezeiten: jeweils täglich rund um die Uhr
|
(*)
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0,14 EUR/Min aus dem Festnetz der Deutschen Telekom |
|
(**)
|
0,62 EUR/Min aus dem Festnetz der Deutschen Telekom |
|
|
|
Insbesondere aus den Mobilfunknetzen fallen ggf. höhere Kosten an,
wenden Sie sich ggf. an Ihren Anbieter. |
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(a) Realname
In Dialogsystemen [Foren, Internet Relay Chat, WWW-Chats, etc.] ist es
üblich, manchmal sogar erwünscht, nicht seinen richtigen Namen
anzugeben, sondern ein "Pseudonym" zu wählen. - Hiervon möchten
wir Ihnen im Usenet abraten, denn Sie würden sich keine Freunde machen.
In jedem Fall sollten Sie jedoch darauf achten, nicht die Schutzrechte Dritter
zu verletzen.
Soweit es die News betrifft, gilt in der de.*-Hierarchie des Usenets und
auch hier die "Netiquette", welche das soziale
Regelwerk schlechthin für den deutschsprachigen Teil des Usenets darstellt.
"Soziales Regelwerk" bedeutet, dass dieses Werk natürlich nicht gesetzliche
Bestimmungen außer Kraft setzen kann. Jedermann darf also
quasi-anonym posten. Da aber umgekehrt niemand einen Anspruch darauf geltend
machen kann, auch gelesen zu werden, ändert dies de facto nichts daran,
dass vorsätzliche Verletzungen der
Netiquette von anderen Nutzern wie unten beschrieben
"sanktioniert" werden.
Die Netiquette finden Sie in der Gruppe
<news:de.newusers.infos>,
die auch einige weitere, sehr lesenswerte Texte enthält. Außerdem
können Sie über den URL
<http://www.kirchwitz.de/~amk/dni/netiquette>
auf die Netiquette zugreifen. Im Usenet wird
erwartet, dass Ihr Realname vollständig
(Vorname<Leerzeichen>Nachname) im From-Header Ihrer Artikel steht.
Überall, wo viele Menschen zusammentreffen, sei es nun im "real life"
oder "nur virtuell", sind gewisse Regeln nötig, die das Miteinander
erst ermöglichen. Aus diesem Grund haben die Usenet- Teilnehmer dieses
selbstbestimmte Regelwerk verfasst, diskutiert, verändert, erweitert
und schließlich beschlossen. Dies war übrigens, bevor T-Online
sich dem Internet zuwandte, insbesondere ist die
Netiquette also kein Werk, welches wir uns
ausgedacht hätten, um Sie zu ärgern. ;-)
Wir können Ihnen nur dringend empfehlen, sich an der
Netiquette zu orientieren, anderenfalls
müssten Sie mit teils erheblichen "Gegenwind" von den einen und mit
Missachtung durch die anderen rechnen. Und Sie dürfen auch nicht unbedingt
damit rechnen, dass Sie hier oder "draußen im richtigen Usenet" immer
jemanden finden werden, der bereit ist, schon wieder die Realnamensregelung
zu diskutieren: Irgendwann ist jeder einmal dieser Diskussionen
überdrüssig. Insbesondere diskutieren wir in den T-Online-Gruppen
die Netiquette nicht, wir weisen nur darauf
hin, denn wir haben die Netiquette nur aus der
de-Hierarchie übernommen. Fragen zur
Netiquette sind in
<news:de.newusers.questions>
und Diskussionen darüber in
<news:de.soc.netzkultur.umgangsformen>
thematisch richtig ("on topic").
Wenn Sie diese oder andere Regelungen in Frage stellen, ohne äußerst
gute Argumente dafür zu haben, dann werden Sie viele "Plonk!" als Antwort
erhalten. Das bedeutet, dass der Betreffende nicht mehr bereit ist, Ihre
Artikel zu lesen, indem er seinen Newsreader so konfiguriert, dass Ihm weitere
Ihrer Artikel gar nicht mehr angezeigt werden.
(b) eMail-Adresse (verbindlich)
Verwenden Sie als eMail-Adresse für Postings, die Sie über unseren
Newsserver in das Usenet einspeisen, bitte ausschließlich eMail-Adressen,
die existieren und sich unter Ihrer Verfügungsgewalt befinden, oder
verwenden Sie eine Adresse in der Top Level Domain "invalid". Letzteres
heißt, dass die - nur syntaktisch gültige - eMail-Adresse auf
"@invalid" oder ".invalid" enden muss. Nähere Infos, Empfehlungen und
Einschränkungen (!) hierzu werden in Kürze in der Gruppe
t-online.info.tips+tricks in einem gesonderten
Artikel gepostet werden.
Die Verwendung anderer eMail-Adressen in den Headern "From: " und "Reply-To:
" wird als Netzmissbrauch gewertet und kann Sanktionen bis hin zur Postingsperre
nach sich ziehen! Das Setzen eines "Approved: "-Headers gleich welchen Inhaltes
ist ausschließlich den Moderatoren der adressierten Newsgroups erlaubt.
Auch im "Sender: "-Header ist zumindest das Setzen existierender Adressen,
die anderen Personen gehören, untersagt.
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Sollten Sie beabsichtigen, im Usenet auf Ihre gewerblichen Angebote *gleich
welcher Art* aufmerksam machen zu wollen, so ist das Usenet das völlig
falsche Medium für Sie . (Vergleiche hierzu auch
Punkt 15 der
Netiquette.)
Kommerzielle Postings sind überall da verboten, wo sie nicht
ausdrücklich erwünscht sind, und erwünscht sind sie so gut
wie *nirgends*. Von den Betreibern aller Newsserver im Usenet wird gefordert,
unerwünschte kommerzielle Postings zu verhindern. Kommt er dieser Forderung
nicht nach, droht dem jeweiligen Betreiber letztlich, dass er von der Teilnahme
am Usenet ausgeschlossen wird. Es dürfte nachzuvollziehen sein, dass
bei berechtigten Beschwerden deshalb der Schreibzugriff für den
"Werbetreibenden" gesperrt werden könnte...
In den T-Online-Gruppen, die dem Support unserer Kunden dienen, ist kommerzielle
Werbung strikt untersagt. Auch Links in der Signatur können in diesem
Sinne kommerzielle Werbung darstellen, ein wesentlicher Unterschied zwischen
Body und Signatur besteht nicht. Hier muss allerdings hinzugefügt werden,
dass die Teilnehmerschaft "draußen" im "richtigen" Usenet in diesem
Punkte etwas toleranter ist: Sofern Sie sich inhaltlich in Diskussionen
einbringen, stört sich kaum jemals jemand an einer kommerziell orientierten
Signatur. Allerdings wäre es in diesem Falle von erheblicher Bedeutung,
dass Ihre Signatur formal peinlich genau erstellt und abgetrennt wird (siehe
dazu Abschnitt 7).
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Wie in jeder gesellschaftlichen Gruppe hat sich auch bei den Teilnehmern
im Usenet ein besonderer "Slang" entwickelt und nicht immer kann man es
vermeiden, Begriffe aus diesem Idiom zu benutzen. Daher kurz zu den Definitionen
(siehe aber auch unter 14 den
Hinweis auf das
Glossar
von Holger Kremb):
ECP: "excessive crossposting", gemeint sind Postings,
die in der Headerzeile "Newsgroups:" viele Newsgruppen eingetragen haben.
Die Folge ist, dass dieser Artikel in jeder Newsgroup erscheint, die in der
Headerzeile genannt ist. Auf dem Server liegt der Artikel in nur einer Instanz
vor. Synonym: "Velveeta".
EMP: "excessive multiple Posting", im Unterschied
zum ECP handelt es sich um Einzelpostings gesondert in jede Gruppe, d.h.
dieser Artikel liegt dann auch entsprechend oft auf dem Newsserver vor. EMP
ist die ursprüngliche Bedeutung von "Spam". (Heute fasst man oft ECP,
EMP sowie unverlangte (kommerzielle) Massen-eMail unter dem Begriff "Spam"
zusammen.)
Es ist Konsens im Usenet, dass ECP und EMP von jedem "gecancelt" werden darf,
dass heißt diese Nachrichten werden von allen Newsservern gelöscht.
Dabei ist es völlig gleichgültig, welchen Inhalt so ein Posting
hat. (!)
Ein Hinweis hierzu: Neulinge im Usenet sollten das Canceln wegen ECP/EMP
allerdings den "Alteingesessenen" überlassen, und sich auf jeden Fall
vor aktiver Teilnahme am sogenannten "Despamming" in den zuständigen
"admin"-Newsgroups kundig machen (also beispielsweise in
<news:de.admin.net-abuse.news>)
Die Anzahl der T-Online-Gruppen ist sehr klein; es ist nur in seltenen
Fällen angemessen, einen Artikel zu "crossposten". Wenn man sich aber
dennoch dafür entscheidet, dann *muss* man auch einen Followup-To-Header
setzen, um die Antworten in einer Gruppe zu konzentrieren. Wie ein solches
Crossposting mit Followup-To-Header aussieht, sehen Sie beispielhaft an diesem
hier: Es wurde in zwei Gruppen gepostet und der Followup-To auf eine dieser
beiden Gruppen gesetzt. Können Sie keinen Followup-To-Header setzen
oder wissen Sie nicht, was das ist, können Sie uns natürlich fragen.
Aber solange verzichten Sie bitte ausnahmslos in "t-online.*" auf Crosspostings.
Manchmal ist es schwer, sich an diese Regel zu halten, weil man gar nicht
bemerkt, dass man im Begriff steht, einen Artikel in mehrere Gruppen gleichzeitig
zu posten. Dies machen nämlich leider viele Newsreader automatisch und
ohne Warnung, wenn man auf ein Crossposting antwortet. Schauen Sie also besser
einmal vor dem Absenden einer öffentlichen Antwort ("Followup") in die
Adressierungszeile in Ihrem Newsreader. Ggf. "kürzen" Sie die Liste
der dort angegebenen Gruppen sinnvoll zusammen und setzen einen
Followup-To-Header.
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Die meisten Newsreader unterstützen es auch, Mails zu senden und/oder
zu empfangen. Dieser Umstand führt bei dem Nutzer leicht zu dem Fehlschluss,
die beiden Dienste "News" und "eMail" zu verwechseln. Kurz zur Terminologie:
Bei öffentlichen Nachrichten kann der Absender nicht festlegen, wer
seine Nachricht empfängt, das entscheiden die Empfänger selbst.
Solche Nachrichten heißen "Artikel", "Postings" oder auch "News".
Öffentliche Antworten nennt man auch "Followup". Bei eMails sucht der
Absender explizit die Empfänger aus, persönliche Antworten nennt
man auch "Reply".
Wenn Sie eine Diskussionsgruppe gefunden haben, in der Sie sich eine Lösung
Ihres Problems erhoffen, dann sollten Sie lieber nicht eine Antwort per eMail
verlangen. Denn es gilt als unhöflich, Newsgroups als billiges
Support-Medium anzusehen, an dem man sich nicht beteiligen möchte. Das
Motto dazu lautet "Wer schreiben kann, kann auch lesen!". Auch das T-Home-Team
antwortet i.d.R. nicht per eMail, denn bei T-Online ist der eMail- und
News-Support strikt getrennt. Außerdem würden wir obige Forderung
unterlaufen und beim Nutzer eine falsche Erwartungshaltung wecken, die
später im "richtigen" Usenet nicht erfüllt würde, sondern
stattdessen zu manchmal "bösen" Antworten führte.
Einige Newsreader bieten die Option, gleichzeitig per Reply und Followup
(s.o.) zu antworten. Die drei Buttons (Gruppe antworten, Verfasser antworten,
Allen antworten) liegen dabei meist nebeneinander. Der unerfahrene Benutzer
denkt nun leicht, es wäre höflich, "allen" zu antworten (also
öffentlich und persönlich) und ist dann ganz überrascht, wenn
ihm dieses Verhalten vorgeworfen wird. - Nun, gestandene Usenet-Teilnehmer
halten sich natürlich selbst an die Regel "Wer schreiben kann, kann
auch lesen!" und möchten nicht anders behandelt werden, als sie selbst
andere behandeln. Außerdem ist es ärgerlich, wenn man eine eMail
erhält, diese ausführlich beantwortet und erst später merkt,
dass die Mail nur eine "Durchschrift" des Originals in der Diskussionsgruppe
war, wo man eigentlich lieber geantwortet hätte.
Es gibt Gründe, gelegentlich per eMail zu antworten: Beispielsweise
dann, wenn Sie mit einer Person einen Zwist austragen. Denn dies ist sicher
nicht das Thema der Gruppe und interessiert die anderen Teilnehmer der Gruppe
nicht. (Außerdem werden Sie feststellen, dass man Streitigkeiten per
eMail tatsächlich viel leichter beilegen kann.) Noch seltener gibt es
einen Grund, Reply und Followup gleichzeitig zu senden. Eine Ausnahme wäre
es, wenn Sie Ihre Antwort durchaus veröffentlichen möchten, aber
gleichzeitig sichergestellt werden soll, dass der Autor auf jeden Fall diese
Antwort auch erhält. In diesem Falle fügt man den Hinweis "posted
& mailed" oder Ähnliches seiner Antwort hinzu, damit der Angeschriebene
auch weiß, dass Sie öffentlich geantwortet haben. (Vergleiche
hierzu auch Punkt 11 der
Netiquette)
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Der Begriff "off topic" ist vielleicht fremd für Sie, jedoch ist er
in vielen Netzen gebräuchlich, um Beiträge einzuordnen, die am
Thema des Forums (Btx), der Newsgroup (Usenet), des Echoes (Fido), des Brettes
(Z-Netz) etc. vorbeigeschrieben sind. Solche Beiträge stören die
Diskussionen, da interessierte Nutzer dann, wenn mehrere eine Gruppe derart
"belasten", recht bald nicht mehr die Beiträge finden, die sie eigentlich
erwarten (siehe dazu auch Punkt 10).
Z.B. dient die Gruppe
"t-online.programme.email"
nicht dazu, um jemandem eMails zu schreiben oder Brieffreunde für die
elektronische Kommunikation zu finden, nein, es geht um Fragen und Probleme
zum Thema "eMail via T-Online". - Sollten Sie also feststellen, dass Ihre
Frage in einer Gruppe nur mit einen lapidaren off-topic-Hinweis quittiert
wird, dann liegt dies nicht daran, dass wir oder andere nicht antworten
könnten oder wollten, sondern daran, dass Ihre Frage nicht in diese
Gruppe gehört: Sollten Sie selbst keine passende Gruppe für Ihre
Frage finden, so wenden Sie sich besser an eine allgemeine Gruppe, wie z.
B.
"Neubenutzer"
und können dort auch anmerken, dass Sie sich nicht sicher wären,
wo Sie mit Ihrem Anliegen "on-topic" gewesen wären.
Bitte lesen Sie auch die "Charta der T-Online-Gruppen"
in
<news:t-online.info.aktuell>,
aus dieser geht meistens hervor, in welcher Gruppe welche Themen thematisch
richtig sind.
Bitte nehmen Sie auf die anderen Teilnehmer in den Gruppen ein wenig
Rücksicht. Posten Sie Ihre Anfragen und Anregungen dort, wo sie thematisch
passen. Die Gruppen sind dazu da, dass man auch Antworten finden kann, ohne
dass man eine Anfrage stellt. Denn viele Probleme wurden schon einmal behandelt.
Deshalb ist es auch wichtig, dass Sie den Titel (Betreff, Subject) weise
wählen, wenn Sie einen neuen Beitrag schreiben. Titel wie "Hilfe!" oder
"Ich habe eine Frage" oder gar "An alle!" sind für Ratsuchende nicht
sehr informativ. Weiteres zu diesem Thema finden Sie im Abschnitt
(11) dieses Artikels.
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Wenn Sie auf einen Artikel antworten möchten, übernimmt der Newsreader
den Text des Bezugsartikel i.d.R. vollständig in das Schreibfenster
und stellt jeder Zeile ein ">" voran. Dieser Vorgang heißt "quoten",
gemeint ist natürlich "zitieren". Wenn Sie dies nun vollständig
stehen lassen und darüber oder darunter Ihre eigenen Zeilen schreiben
und schließlich so absenden, dann dürfen Sie sich nicht wundern,
wenn Sie dadurch Kritik per Followup und Reply (s.o) ernten.
Als besonders "hässlich" wird es i.a. empfunden, wenn Sie einen sogenannten
"TOFU" posten. (TOFU ist ein Akronym, welches für "Text oben, Fullquote
unten" steht.).
Vollquotes gelten im Usenet als sicheres Zeichen, einen Anfänger vor
sich zu haben, oder, wenn das nicht zutrifft, einen unhöflichen Poster.
Sicher wollen Sie weder als das eine, noch als das andere gelten. ;-) Bedenken
Sie bitte, dass alle, die die Gruppe beziehen, diese überflüssigen
Quotes mitbeziehen müssen. Das ist auch im heutigen Zeitalter von schnellen
Modems und ISDN noch relevant, denn wenn das jeder machte, so wäre eine
Vervielfachung der Übertragungzeiten und des notwendigen Speicherplatzes
auf der Festplatte für alle die Folge.
Vollquotes sind insofern sogar netzschädigend, denn jeder Leser der
Gruppe muss diese herunterladen, obwohl er den Bezugsartikel schon geladen
hat. Und auch alle Newsserver in der Welt müssten plötzlich das
Zwei- bis Dreifache des Volumens übertragen. - Quotes dienen als
Gedankenstütze, um Antworten kürzer verfassen zu können und
den Kontext herzustellen. Dazu unterbricht man den Quote und schreibt dazwischen
seine Anmerkung, Stellungnahme, Antwort oder Zwischenfrage. Einen Vollquote
durchgehend auszuführen und darüber oder darunter etwas zu schreiben,
ist dagegen völlig unnötig, da man immer hin- und herblättern
muss. Dann könnte man aber auch den Bezugsartikel im Original nachlesen,
soweit dies erforderlich wäre.
Das Motto lautet "Quote nur das, worauf Du Dich beziehst" oder auch "Zitieren
Sie nur Text, auf den Sie auch Bezug nehmen.", wie es wörtlich in der
Netiquette steht. Anrede, Introduction,
Grußformel und Signatur quotet man grundsätzlich nicht. (Seltene
Ausnahme: Man möchte sich ausnahmsweise auf eines dieser Elemente inhaltlich
oder formal beziehen.). Aus diesen Gründen gilt alles zum Vollquote
Geschriebene in gleicher Weise für einen "Megaquote", der formal kein
Vollquote ist, bei dem aber unverhältnismäßig viel zitiert
wird.
Vergleiche hierzu auch Punkt 10 der
Netiquette. Weitere, ausführliche Informationen
finden Sie in dem Artikel von Rosie Schuler mit dem Titel "Richtig Quoten
<Datum>". Auch diesen Artikel finden Sie in der Gruppe
t-online.info.tips+tricks.
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Nach allgemeiner Übereinkunft ist eine Signatur vom Body mit "-- " (Zwei
Striche, ein Leerzeichen) abzutrennen. Darunter dürfen maximal vier
Zeilen mit jeweils höchstens 80 Zeichen Text folgen. Sie sollten sich
strikt an diese Regel halten, denn sonst müssen Sie gewahr sein, jederzeit
auch öffentliche Kritik zu provozieren. Natürlich könnte man
etwa argumentieren "Ich habe zwar sechs Zeilen, aber die Zeilen sind doch
gar nicht voll!", aber damit werden Sie keine Freude haben. Der Grund, warum
die Netzgemeinde so penibel auf die vereinbarten Grenzen pocht, ergibt sich
aus dem Umstand, dass jede Aufweichung der Regel, wenn man sie denn
zuließe, später zu weiteren Regelverletzungen auf niedrigem Level
führen würde. Und dies solange, bis 1000 Zeilen Signatur Standard
sind. ;-)
Noch ein Wort zum Signaturtrenner: Es ist wichtig, dass er so und nicht anders
benutzt wird, weil es Newsreader gibt, die die Signatur tatsächlich
abtrennen: Entweder schon in der Leseansicht, spätestens aber beim Quoten
(Zitieren) der Antwort. Und erweiterte Features guter Newsreader sollten
Sie nicht vorsätzlich unterlaufen, wenn Sie nicht den Zorn der Benutzer
solcher Reader auf sich ziehen möchten. Die Form der Signatur ist der
Netzgemeinde übrigens derart wichtig, dass sie sogar im RFC son-of-1036
in Abschnitt 4.3.2 festgelegt wurde.
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Einige Newsreader, an deren Spitze Netscape Communicator und MS Outlook Express,
ermöglichen es, News als HTML-Dokument oder als Text *und* HTML-Dokument
zu versenden. Der unerfahrene Benutzer freut sich vielleicht, dass er
Unterstreichungen machen, Schrift farbig gestalten und verschiedenen
Schriftgrößen und -fonts benutzen kann. Tut er dies aber, wird
er ihm zunächst unverständliche Quotes zurückerhalten, mit
der Bitte, er solle dies abstellen. Dies ist auch nicht weiter verwunderlich,
wenn man berücksichtigt, dass diese Artikel nur von Anwendern des Netscape
Communicator und MS Outlook Express korrekt gelesen werden können. Für
andere Newsreader ist dies schlicht "Datenmüll". Wegen des
größeren Datenumfanges gilt dies außerdem als
"netzschädigendes Verhalten" (siehe dazu auch unter 5
und vergleiche mit Punkt 16 der
Netiquette).
Abstellen können Sie diese Option beim Netscape Communicator:
-
Bearbeiten/Einstellungen/Mail & Diskussionsforen/Formatierung
MS Outlook Express:
-
Extras/Optionen/Senden/Format beim Senden von News/Nur-Text
Eine weitere Unart der beiden genannten Newsreader sind sogenannte
"Visitenkarten". Hierbei handelt es sich um binäre Anhänge an das
Posting, die den Platz der Signatur einnehmen. Auch diese Daten können
nur von Anwendern des Netscape Communicator und von MS Outlook Express richtig
gelesen werden. Persönliche Angaben, die Sie an jeden Artikel
angehängt wissen möchten, gehören in die Signatur (siehe dazu
unter 7).
Die Teilnehmer hier und wir sind darin übereingekommen, dass solche
Anhänge - ebenso wie HTML-Artikel - in den T-Online-Gruppen
unerwünscht sind. Das Usenet ist textbasiert und dabei wird es bis auf
weiteres auch bleiben. (Die Chancen auf eine Standardisierung der hier
erwähnten Features schätzen wir in etwa so hoch ein, wie die
Möglichkeit der gesetzlichen Zulassung des "Geisterfahren auf der
Autobahn"... ;-)
Abstellen können Sie diese Option beim Netscape Communicator:
-
Bearbeiten/Einstellungen/Mail & Diskussionsforen/Identität: "[_]
Persönliche Karte an Nachrichten anhängen (als vcard)" deaktivieren.
MS Outlook Express:
-
"Extras/Briefpapier/News/Signatur/Visitenkarte allen ausgehenden
hinzufügen" deaktivieren.
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Wenn jemand nach einem Programm oder einer Datei fragt und Sie diese besitzen,
dann posten Sie ihm diese bitte *nicht* als Datei-Anhang in einem Artikel.
- Selbst dann nicht, wenn die Datei Freeware sein sollte. Solche Postings
mit binären Anhängen würden all die Teilnehmer verärgern,
die an einer Diskussionsgruppe teilnehmen wollen und nun für sie
völlig unnütze Daten von erheblichen Umfang laden müssten.
Geben Sie stattdessen dem Anfragenden einen Fundort der Datei im Internet
an oder fragen Sie ihn per eMail, ob Sie ihm diese zusenden sollen.
In der Regel sorgt die von uns eingesetzte Software "Cleanfeed" dafür,
dass solche "Artikel" gar nicht erst veröffentlicht werden. Aber wie
jeder Automat ist auch Cleanfeed nicht perfekt: Und wenn tatsächlich
einmal ein Binary von ihnen "durchrutschen" sollte, dann wären erboste
Kommentare anderer Teilnehmer so sicher wie das Amen in der Kirche. Einen
solchen Fehler verzeiht die sonst eher duldsame Netzgemeinde auch Neubenutzern
nicht so schnell, also Obacht! (Vergleiche hierzu auch
Punkt 16 der
Netiquette)
|
|
Regionalhierarchien stellen eine eigene, überschaubare und relativ
geschlossene "Welt" dar, daher ist im Umgang mit ihnen noch ein wenig mehr
Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme angezeigt, als bei den sonstigen
Hierarchien. Aus diesem Grund gelten für regionale Hierarchien folgende
zusätzliche Einschränkungen:
-
Der Newsserver nimmt _keine_ Crosspostings zwischen einer Regionalhierarchie
und anderen Hierarchien an. Dies gilt auch für Crosspostings zwischen
einzelnen Regionalhierarchien.
-
Innerhalb einer Regionalhierarchie kann ein Artikel maximal in zwei Gruppen
crossposted werden.
-
Multiple Postings über mehrere Regionalhierarchien hinweg sind
ausdrücklich unerwünscht. Artikel, die in überregionalen
Hierarchien wie etwa de.* gepostet werden, sind in regionalen Hierarchien
tabu und umgekehrt.
-
Postings in Gruppen von Regionalhierarchien sollen immer einen regionalen
Bezug haben, dies gilt insbesondere für die Marktgruppen. Die regionalen
Marktgruppen sind nur für Angebote und Gesuche im unmittelbaren
Einzugsbereich der Regionalhierarchie gedacht.
-
Die Netiquette gilt auch in den regionalen Gruppen, häufig gar in
verschärfter Form. Die Verwendung eines Realnamens z.B. ist in den Regeln
vieler Regionalhierarchien nochmals explizit gefordert. Postings mit kommerziell
orientierter Werbung sind dort ebenfalls - so nicht explizit anders geregelt
- strikt untersagt. Wer dies nicht berücksichtigt, muss mit sofortiger
Sperre zum Posten rechnen.
|
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Zu fast jedem Thema gibt es eine oder mehrere Diskussionsgruppen und in jeder
Gruppe gibt es Fragen, die immer und immer wieder gestellt werden. Erwarten
Sie nicht, dass der, der Ihnen helfen könnte, dies auch tut, wenn Sie
eine Frage stellen, die in der Gruppe schon tausend Mal beantwortet wurde.
Der hilfreiche Mensch wird nämlich im Gegensatz zu uns nicht dafür
bezahlt.
Eine Newsgroup ist kein Chat! - Artikel stehen für eine gewisse Zeit
(meist ein bis vier Wochen) auf dem Newsserver zum Download bereit. Wenn
Sie aus Interesse für ein bestimmtes Thema eine neue Gruppe abonnieren,
dann nehmen Sie sich bitte die Zeit, auch 500 oder 1000 Artikel zu laden,
das dauert nur wenige Minuten. Danach hätten Sie einen Überblick
über die Titel der Artikel ("Subject" oder auch "Betreff"). Wenn Sie
Subjects sehen, die Ihre Frage betreffen könnten, so lesen Sie den Artikel
und ggf. die Antworten darauf. Sehr oft werden Sie so zu Antworten kommen,
für die Sie die Frage noch gar nicht gestellt haben. ;-)
Eine gute Strategie als Neu-Abonnent einer Gruppe ist es, seine Fragen in
kurzer Form zu posten und hinzuzufügen, ob es vielleicht eine FAQ
("frequently asked questions", d.i. eine Liste häufig gestellter Fragen
samt Antworten dazu) gäbe, in der die Antworten stünden oder ob
man detailliertere Angaben zu den Problemen machen solle. Gerade als sogenannter
"Newbie" ist es ratsam, zunächst bescheiden aufzutreten. Das sollten
Siÿÿÿÿcht als erniedrigend empfinden, denn dies verhält
sich auch im "wirklichen Leben" (Usenet-Slang: "real life" oder "RL") kaum
anders: Wenn ein neuer Schüler in die Klasse kam, konnte er auch nicht
gleich "den dicken Max markieren" und wenn Ihnen ein neuer Arbeitskollege
an seinem ersten Arbeitstag erklären möchte, was Sie alles besser
machen könnten, dann würde Ihnen das auch sonderbar vorkommen,
nicht wahr? ;-)
Es ist immer sinnvoll, sich zuerst mit den speziellen Gepflogenheiten in
einer Gruppe vertraut machen. Doch machen Sie sich bitte auch nicht zuviele
Sorgen, denn im Usenet kommt niemand mit einer "Kehrwoche" und Sie müssen
i.d.R. auch keine Eignungsprüfung o. dgl. ablegen... ;-) Es gibt also
keinen Grund zu verzagen, denn kleinere Fehler sind am Anfang fast unvermeidlich.
Solange Sie den freundlichen Hinweisen anderer Beachtung schenken, werden
Sie auch nirgends unnötig "anecken".
|
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Wenn Sie eine Frage oder eine Anregung posten möchten, dann sollte diese
einen passenden Titel ("Subject" oder auch "Betreff") haben. Bedenken Sie,
dass die anderen Teilnehmer zuerst diesen Titel lesen und wenn dieser sie
nicht interessiert, lesen diese Ihren Artikel womöglich gar nicht. Der
Titel sollte daher den Problemkreis treffend beschreiben. Mit einem Betreff
wie "An alle !!" kann niemand etwas anfangen. Aber "Motorola: Kein Connect"
oder "Mac: Kein WWW möglich" wären z.B. informative Titel. Ein
User mit ähnlichen Problemen wird hier sofort hereinschauen!
Besonders in den Gruppen, deren Namen mit "t-online.programme." beginnt,
wäre es sinnvoll, die Titelzeile so zu wählen, dass alle Nutzer
gleich wissen, worum es geht. Es hat sich bewährt, den Namen des gemeinten
Programms in eckigen Klammern vor den eigentlichen Titel zu setzen. Also
nicht böse sein - betrachten Sie dies einfach als freundliche Empfehlung
zum Nutzen aller Teilnehmer der T-Online-Gruppen. :-)
(Vergleiche hierzu auch Punkt 7 der
Netiquette)
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Diskussionen im Usenet werden oftmals sehr emotional geführt, da bleibt
es auch nicht aus, dass sich mal jemand förmlich "auf den Schlips getreten"
fühlt. Auch wenn man sich dadurch provoziert fühlt, sollte man
immer darauf bedacht sein, einer absehbaren Eskalation entgegenzuwirken.
Sie sollten daher unbeachtet etwaiger persönlicher Unterstellungen in
einem Artikel zunächst einmal die Argumente (sofern vorhanden ;-) des
vermeintlichen "Bösewichts" überprüfen, denn möglicherweise
hatte er einen guten Grund, verärgert zu sein.
Sollten Sie dann feststellen, dass er in der Sache irgendwie doch recht hatte,
wäre es anzuraten, nicht in die gleiche Kerbe schlagen wie der
"Kritikaster". Denn dies führte regelmäßig zu einer Eskalation,
an der sich dann viele beteiligen würden: Meistens geht dies jedoch
zu Ihrem Nachteil aus, da Regelverstöße oftmals als schwerwiegender
empfunden werden als "bloße" Unhöflichkeit. Am Ende würden
Sie feststellen, dass auch kaum jemand noch auf Ihre sachlichen Argumente
(sofern vorhanden ;-) einginge, wenn erst einmal die Kavallerie der
Prinzipienreiter in Marsch gesetzt wäre, denn Prinzipien *sind* im Usenet
wichtig.
Nichts aber wäre entwaffnender für Ihren vermeintlichen Gegner,
wenn Sie inhaltlich auf seine Kritik eingingen, den Fehler ggf. zugäben
und den Mangel abstellten. Danach könnten sie dann gerne noch auf die
evtl. unzureichenden Umgangsformen des Kritikers eingehen, wobei Sie mit
ihm am besten so "reden", wie Sie wünschten, dass man mit Ihnen redete.
Das Eingehen auf eine berechtigte Forderung ehrt Sie auch dann, wenn die
Forderung in einer unangemessenen Form vorgetragen wurde. Entsprechend
würde man Ihnen die Einsichtsfähigkeit auch vergelten.
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Kommen wir zu einem leider etwas unangenehmeren Thema: Wenn man Regeln aufstellt,
dann will man natürlich erreichen, dass diese auch beachtet werden.
Denn gälten die Regeln nur für die Gutwilligen, würden diese
über kurz oder lang weniger gutwillig sein, falls die "Böswilligen"
allen anderen Teilnehmern "auf der Nase herumtanzen" dürften. Daher
bleibt es nicht aus, dass man sich überlegen muss, was man unternimmt,
wenn jemand sich fortgesetzt weigert, die hier als *verbindlich* festgelegten
Guidelines zu akzeptieren.
Wir handhaben dies für gewöhnlich so, dass ein Nutzer auf eine
verbindliche Regel dreimal hingewiesen wird. Wenn er danach dem
Beanstandungsgrund nicht abhilft, wird die Haltezeit des jeweiligen Artikels
drastisch verkürzt; d.h. der Artikel wird von uns cancelled. Über
diesen Umstand wird der Betroffene per E-Mail mittels einer "Cancel Notification"
hingewiesen. In extremen Fällen (bei vielfach wiederholten Störungen)
unterbleibt auch dieser Hinweis, der Betroffene kann die Cancels seiner Artikel
dann nur noch über die Kontrollgruppe "control.cancel.t-online"
nachvollziehen.
Sollte auch dieses eigentlich schon sehr "scharfe Schwert" keine Änderung
des Fehlverhaltens bewirken können, bliebe zuletzt nur noch die
Möglichkeit, den betroffenen Teilnehmer für das Posten auf
"news.t-online.de" zu sperren. Er kann dann zwar weiterhin alle Artikel lesen,
kann aber selbst keine mehr senden. Natürlich ist eine solche Posting-Sperre
etwas, was wir äußerst ungern vornehmen, daher kommt es auch nur
äußerst selten vor. Aber: Es *ist* schon vorgekommen, wenn es
gar nicht mehr anders ging.
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Sie haben alles gelesen bis hier? Gratulation, denn damit haben Sie schon
einmal den Willen bewiesen, sich an die Regeln der Gemeinschaft halten zu
wollen. ;-)
Aber das ist Ihnen alles viel zu viel und Sie können sich gar nicht
alles merken? Nun der größte Teil dieses Artikels sind
Begründungen der Regeln - die Regeln selbst sind dagegen recht einfach:
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Wenn Sie sich zum ersten Mal überhaupt im Usenet bewegen, dann werden
Sie sich sicher fragen, wo Sie eine "Sammlung" der wichtigsten Verfahrensweisen,
Empfehlungen und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden. Im Usenet
befinden sich diese -natürlich- in einer "Newsgroup":
Newsgroup (oder Newsgruppe) ist die ursprüngliche Bezeichnung für
das, was man in anderen Netzen "Brett", "Forum" oder "Area" nennt. Der Name
dieser Gruppe ist
"de.newusers.infos"
und wir möchten Ihnen die Lektüre dieser Gruppe wirklich ans Herz
legen. Zu dem hier behandelten Themenkreis gibt es in jener Gruppe einen
sehr empfehlenswerten Artikel von Uwe Tetzlaff. Dessen Titel "<Datum>
Warum
soll ich mich an die Regeln halten?" ist schon sehr aussagekräftig.
Und tatsächlich bietet er dem Interessierten eine gute Motivation
dafür, auch wirklich zu wollen, was sich ihm zunächst vielleicht
nicht unmittelbar erschließen mag.
In den T-Online-Gruppen ist zusätzlich die
"Charta" der T-Online-Gruppen zu beachten. Diese
Charta, die übrigens auch von den Teilnehmern
selbst formuliert und abgestimmt wurde, finden Sie in der Newsgroup mit dem
Namen
"t-online.info.aktuell".
Auch diese Gruppe möchten wir Ihnen empfehlen, denn dort benachrichtigen
wir unsere Kunden über wichtige Neuigkeiten in Bezug auf T-Home. Die
dritte Gruppe heißt
"t-online.info.tips+tricks"
und befasst sich mit T-Online-spezifischen Fragen und Problemen und deren
Antworten und Lösungen. Auch für Sie dürften die dort geposteten
Artikel hilfreich sein.
Noch etwas ausführlicher und zudem gut strukturiert präsentiert
Holger Kremb - auch
T-Online-Kunde und "Regular" in einigen T-Online-Gruppen - das Thema Usenet
und E-Mail auf seiner
Homepage. Hervorzuheben
sind u.E. die Softwaretips Softwaretipps und vor allem das umfangreiche Glossar
über Fachbegriffe und Abkürzungen, die im Usenet (und in Mails)
üblich sind. Sie finden dies im "Usenet-ABC-Wiki" unter
http://www.usenet-abc.de/wiki
als "Usenet-Kompendium".
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Änderung: 04.04.09 - © 2002-2009
Holger
Kremb
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