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DNS

Domain Name System

DNS ist einer der wichtigsten Dienste im Internet. Es ist eine verteilte Datenbank, die den Namensraum im Internet verwaltet.

Hauptsächlich wird das DNS zur Umsetzung von Namen in Adressen (forward lookup) benutzt. Dies ist vergleichbar mit einem Telefonbuch, das die Namen der Teilnehmer in ihre Telefonnummer auflöst. Das DNS bietet somit eine Vereinfachung, weil Menschen sich Namen weitaus besser merken können als Zahlenkolonnen. So kann man sich einen Domainnamen sehr leicht merken, die dazugehörende IP-Adresse dagegen nicht ganz so einfach.

Mit dem DNS ist auch eine umgekehrte Auflösung von IP-Adressen in Namen (reverse lookup) möglich. In Analogie zum Telefonbuch entspricht dies einer Suche nach dem Namen eines Teilnehmers zu einer bekannten Rufnummer (dies ist innerhalb der deutschen TK-Branche unter dem Namen Rückwärtssuche bekannt).

Darüber hinaus ermöglicht das DNS eine Entkopplung vom darunterliegenden Aufbau, z. B. Änderung der IP-Adresse, ohne den Domainnamen ändern zu müssen, und sogar rudimentäre Lastverteilung (Load Balancing).

Das DNS (Domain Name System) wurde 1983 von Paul Mockapetris entworfen und im RFC 882 beschrieben. Der RFC 882 wurde inzwischen von den RFCs 1034 und 1035 abgelöst.

Das DNS löste die hosts-Dateien ab, die bis dahin für die Namensauflösung zuständig waren.

Autor: Torben Täffner - 26.02.2005

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Kategorie(n): Fachbegriffe
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