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ASCII Ribbon Kampagne

Die ASCII Ribbon Kampagne startete in 1998 und war gegen HTML-Mails, V-Cards und proprietäre Formate gerichtet. Diese Kampagne hatte Ihren Ursprung in einer Zeit, in der die Onlinekosten durch den Traffic von Mails und News, die nicht im ASCII-Format geschrieben wurden, durch RTF, HTML oder angehängte Visitenkarten, in die Höhe getrieben wurden. Diese Formate wurden als Bandbreitenverschwendung angesehen.

Da es in dieser Zeit noch keine Flatrates gab, sondern teuere Volumentarife bezahlt werden mussten oder sogar per Modem jede Minute umgerechnet über 20 Pfennig kostete, wurde die ASCII Ribbon Kampagne ins Leben gerufen.

Damals zierten Signaturen mit Hinweisen und Links die Artikel und E-Mails. Filter, die Client-seitig keine Mails mehr durchließen, die nicht im ASCII-Format geschrieben wurden, machten die Runde.

Beispiel für eine entsprechende Signatur
 -- 
 ()  ascii ribbon campaign - against html e-mail 
 /\  www.asciiribbon.org   - against proprietary attachments

Für das Usenet gelten heute immer noch die selben Verhaltensempfehlungen. Hinsichtlich E-Mails wird das inzwischen alles etwas lockerer gesehen, da Flatrates schon sehr verbreitet sind und die Onlinekosten in bezahlbare Größenordnungen gesenkt wurden.

Ergänzende Links

Autor: Holger Kremb - 13.07.2009

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Kategorie(n): Historisches
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